Das Infrastrukturpaket bringt neue Chancen
Der Startschuss ist gefallen: Mit dem Infrastrukturpaket hat die Bundesregierung ein Investitionsprogramm auf den Weg gebracht, das die Modernisierung von Straßen, Schienen, Energienetzen und der digitalen Infrastruktur vorantreiben soll. Parallel dazu sorgt das neue Vergabebeschleunigungsgesetz dafür, dass öffentliche Aufträge schneller und einfacher vergeben werden. Für Unternehmen aus Baubranche, Telekommunikation und Energieversorgung ist das die Chance. Wer sich jetzt in Stellung bringt, hat die Nase vorn, wenn es um neue Projekte, Partnerschaften und Aufträge geht.
Neue Spielregeln für öffentliche Vergaben
Seit August 2025 gilt das neue Vergabebeschleunigungsgesetz. Ministerien, Städte und kommunale Unternehmen vergeben kleine Projekte bis 50.000 Euro direkt. Ab dieser Schwelle schreiben sie Aufträge öffentlich aus. Dabei zählt längst nicht mehr nur der Preis. Öffentliche Auftraggeber achten zunehmend auf Fachkunde, Erfahrung, Bonität und auch auf Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit. Die Bewerbungsverfahren sind einfacher und schneller geworden. Oft genügt eine Eigenerklärung anstelle von Nachweisen, und die Fristen sind kürzer.
Vom Mitläufer zum Spitzensprinter
Weil der Wettbewerb um öffentliche Aufträge dadurch intensiver und transparenter wird, kommt es mehr denn je darauf an, sein Profil zu schärfen und seine Marke sichtbar zu machen. Besonders gut funktioniert im B2B Referenzmarketing, denn Erfolgsgeschichten schaffen Vertrauen. Stellen Sie sich vor, Sie sind Entscheider in einer Behörde. An wen würden Sie eher einen Großauftrag vergeben: an ein Bauunternehmen, das nur technische Daten liefert, oder an eins, das Ihnen Referenzen und begeisterte Kunden präsentiert? Vertrauen wächst nicht durch nackte Zahlen, sondern durch echte Erfahrungen und persönliche Kontakte.
Vernetzung als Schlüssel zum Erfolg
Unternehmen, die sich frühzeitig mit ihren Voraussetzungen, Kompetenzen und möglichen Lieferbeziehungen auseinandersetzen, stehen beim Start schon in der ersten Reihe. Es lohnt sich, aktiv Kontakt zu potenziellen Ausschreibern – lokal, regional oder national – zu suchen und Netzwerke auszubauen. Wer weiß, welche Akteure relevant sind und welche Themen gerade spielen, kann gezielt Angebote platzieren und sich als kompetenter Partner ins Gespräch bringen.
Die richtige Nachricht zur richtigen Zeit
Die Bedürfnisse der Zielgruppen sind im B2B besonders vielfältig. Moderne Stakeholder-Kommunikation bedeutet, Botschaften gezielt zu individualisieren und sie zur richtigen Zeit über das passende Format und den richtigen Kanal zu vermitteln. Ob Event, Fachmedien, LinkedIn oder andere Social-Media-Plattformen: Die Auswahl der Kommunikationswege muss sich an den Erwartungen der Zielgruppe orientieren. Niemand liest heute noch generische Massenmails, gefragt sind relevante Inhalte, die wirklich ankommen.
Wer dranbleibt, gewinnt
Das Infrastrukturpaket markiert den Startpunkt für eine optimierte B2B-Kommunikation. Viele Details zu Fördermitteln und Vergabekriterien sind noch unklar, sie werden erst in den nächsten Monaten konkretisiert. Wer die Entwicklungen im Blick behält und seine Akquisitionsstrategie flexibel ausrichtet, bleibt im Rennen. Die richtige Mischung aus Markenbildung, individueller Ansprache und persönlichem Austausch entscheidet, wer morgen die Ziellinie überquert.